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Inhalt:
- Liebe Patientin, lieber Patient
- Die Anmeldung
- Die Wartezimmer
- Die Besprechung
- Der Überweisungsschein
- Telefonate
- Qualitätsmanagement
- Medikamente
- Das Aus- und Anziehen
- Die internistischen Untersuchungen
- Untersuchungen des Herzens
- Ultraschall der Halsgefäße
- Weitere Untersuchungen
- Schulungsangebote
Liebe Patientin, lieber Patient,
Wir begrüßen Sie sehr herzlich in unserer Praxis. Diese Informationsschrift soll Sie auf einige Punkte aufmerksam machen, die für Sie von Interesse sein können. Die Erfahrung hat gezeigt, dass fehlende, mangelnde oder falsche Informationen zu Missverständnissen führen können. Für Ihren Aufenthalt in unserer Praxis, der bei kardiologischen Untersuchungen durchaus bis zu 2 ½ Stunden dauern kann, haben wir diese kleine Informationsschrift gemacht. So müssen Sie diese Zeit nicht nur "absitzen", sondern können sich mit dem Praxisablauf vertraut machen und erhalten Informationen über Untersuchungen.
So hoffen wir, Ihnen die leidige Wartezeit verkürzen zu können und den Arztbesuch so angenehm wie möglich machen zu können.
Die Anmeldung
Dr. Mehrer, Dr. Richter, Dr. Ritter, Frau Dr. Kahl und Dr. Hardung-Backes arbeiten in verschiedenen Fachrichtungen der Inneren Medizin und führen zusammen eine überörtliche Gemeinschaftspraxis in Emmendingen und Endingen.
Das hat für Sie den Vorteil, dass Sie mit allen Problemen der Inneren Medizin zu uns kommen können. Doppel-untersuchungen, wie oft notwendig, wenn Sie an verschiedenen Orten untersucht werden, entfallen bei uns, da wir an jedem Platz die Möglichkeit haben, auf Ihre Untersuchungsdaten zuzugreifen, wenn Sie uns dazu die Erlaubnis geben.
Unsere Anmeldung in Emmendingen hat vier Plätze, einer davon (ganz links) ist vor allem für kardiologische Patienten, Sie können sich aber mit Ihrem Anliegen an jeden Platz wenden. Ganz wichtig ist aber, dass Sie unseren Mitarbeitern sagen, zu welchem Arzt Sie möchten bzw. von welchem unserer Ärzte Sie behandelt werden. Das ist auch wichtig, wenn Sie ein Rezept oder einen Überweisungsschein möchten. Wir sind leider auch in unserer Gemeinschaftspraxis gezwungen jede Leistung dem anordnenden Arzt zuzuordnen, eine bürokratische Schikane, der wir uns beugen müssen.
Die Wartezimmer
Die Praxis hat drei Wartezimmer. Sie werden von uns an der Anmeldung zu einem der Plätze gewiesen und wir möchten Sie bitten, diese nicht eigenständig zu wechseln. Es kommt immer wieder vor, dass Patienten ohne unser Wissen die Wartezimmer wechseln und die ganze Praxis dann zu "Suchaktionen" ausschwärmen muss. Dies behindert nicht nur den Praxisablauf, sondern führt auch zu allgemeinen Missverständnissen und Fehlplanungen. Warten 1 ist gedacht für die Hausarztpatienten, Warten 2 für Patienten, bei denen Labor abgenommen wird, Warten 3 für Patienten zur Herzuntersuchung und zu Magen-Darm-Spiegelungen.
Viele der "Wartestationen" sind auch untersuchungsabhängig. So warten Patienten an verschiedenen Stellen auf Blutabnahme, Endoskopie oder kardiologische Untersuchungen. So können Wartezeiten natürlich extrem unterschiedlich sein: Wer schon einmal da war und nur auf eine Spezialuntersuchung wartet, kann durchaus vor jemandem, der schon länger in der Praxis wartet, "drankommen".
WICHTIG: Mehr als 30 Minuten sollten Sie bis zum ersten Aufruf nicht
warten müssen. Haben Sie nach einiger Zeit das Gefühl, dass wir Sie vergessen haben oder dass Sie falsch platziert wurden, bitten wir Sie: fragen Sie nach!
Vor den kardiologischen Untersuchungen bei Herrn Dr. Ritter oder Frau Dr. Kahl erhalten Sie in der Regel einen Fragebogen über Ihren Gesundheits-zustand. Bitte füllen Sie diesen Bogen sorgfältig aus. Bitte teilen Sie und auf diesen Bögen auch mit, ob wir Ihrem Hausarzt einen Bericht über die Untersuchungsergebnissen mitteilen dürfen. Wir sind durch den Überweisungsschein zwar dazu verpflichtet, brauchen aber dennoch Ihre Zustimmung. Weiter weisen wir Sie darauf hin, dass Ihre Daten, wie inzwischen in fast jeder Praxis üblich, elektronisch gespeichert werden. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur mit Ihrer Zustimmung.
Die Besprechung
Alle bei uns erhobenen Befunde werden ausfürlich mit Ihnen in verständlicher Form besprochen und die für Sie eventuell notwendige Konsequenzen diskutiert. Sollten weitere Untersuchungen notwendig werden, besprechen wir diese mit Ihnen und vereinbaren die weiteren Termine. Ihr Hausarzt erhält von jeder Untersuchung einen ausführlichen Befundbericht.

Der Überweisungsschein
Wenn Dr. Mehrer oder Dr. Hardung- Backes Ihr Hausarzt ist, benötigen Sie natürlich nur Überweisungsscheine, wenn Sie zu anderen Spezialisten gehen.
Wenn Sie von einem anderen Hausarzt zu speziellen Untersuchungen zu uns kommen, brauchen wir einen Überweisungsschein. Sollten Sie ohne Überweisungsschein in die Sprechstunde gekommen sein, bitten wir Sie, bald ein solches Dokument nachzureichen. Bis dahin sind wir verpflichtet, 10.- € Praxisgebühr einzubehalten, die Sie zurückbekommen, wenn Sie einen Überweisungsschein Ihres Hausarztes nachreichen. Allerdings muss dieser am Tag der Untersuchung bei uns ausgestellt sein. Der Hausarzt erhält damit automatisch (vorbehaltlich Ihrer Zustimmung) Mitteilung über Ihren Befund und kann die Behandlung weiterführen. Ihre Versicherungskarte ist dadurch aber nicht überflüssig geworden. Sie muss von uns in unser Computersystem eingelesen werden.
Telefonate
Sie kennen es sicher: das dauernd läutende Telefon. Daher wissen Sie, wie störend das im Gespräch mit Ihrem Arzt sein kann. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn wir Sie bei Anrufen grundsätzlich bitten, sich zu gedulden und die Nummer zu hinterlassen, unter der Sie erreichbar sind. Wir können dann Ihre Unterlagen heraussuchen und rufen Sie zurück, sobald ein ruhiges Gespräch möglich ist.
Qualitätsmanagement
Auch das kennen Sie sicher: In jedem Betrieb werden Sie befragt, ob Sie mit der Leistung zufrieden waren. Das gehört heute zum Qualitätsstandard und treibt bisweilen merkwürdige Blüten. Aber eines ist sicher: in großen Betrieben ist ein Qualitätsmanagement nötig. So haben auch wir schon früh damit begonnen und in einem klar begrenzten Bereich unserer Praxis das Qualitätsmanagement - neben dem allgemeinen Qualitätsmanagement - bis zur Zertifizierung ausgebaut. Im Jahr 2006 erhielten wir für die Kardiologie die DIN ISO 2000 Zertifizierung. Dabei haben wir festgestellt, dass das Zertifikat weder uns noch unseren Patienten viel geholfen hat. Wichtiger ist die kontinuierliche Arbeit an der Qualität und damit eine dauernde Verbesserung in allen Punkten, die unsere Kunden betreffen und die sind Sie, unsere Patienten.
Aus diesem Grund führen wir immer wieder Befragungen durch, an denen wir Sie bitten möchten, teil zu nehmen.
Noch wichtiger: Wenn Ihnen etwas auffällt, missfällt oder wenn Sie eine Beschwerde haben, sagen Sie es uns. Nur dann können wir uns verbessern. Natürlich freuen wir uns genau so über Lob.
Medikamente
Häufig - übrigens nicht immer - wird die Verordnung eines Medikamentes erforderlich sein, sobald die Ursache Ihrer Erkrankung abgeklärt ist. In der Regel werden wir Ihnen erklären, wann und wie Sie die Medikamente einnehmen sollen. Gibt es Unklarheiten, fragen Sie bitte nach.
Bitte beachten Sie folgende Punkte:
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Medikamente immer kindersicher, kühl und trocken aufbewahren!
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verfallene Medikamente beim Apotheker zur Vernichtung abgeben!
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Medikamente immer so lange und in der Dosierung einnehmen, wie es mit uns oder Ihrem Hausarzt besprochen ist.
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Gerade Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck sind sehr sensible Medikamente und können bei Missbrauch große Schäden anrichten.
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Beipackzettel vieler Medikamente sind sehr ausführlich und enthalten mitunter verwirrende Warnhinweise, die eine Vielzahl von möglichen Wechselwirkungen berücksichtigen müssen.
-
Bevor Sie deswegen ein Medikament nicht mehr einnehmen, fragen Sie bitte nach und setzen Sie das Medikament nicht einfach ab - das kann gefährlich werden!
Für viele Medikamente stellen wir Ihnen schriftliche Hinweise zur Verfügung. Nehmen Sie diese Hinweise aus dem Info-Ständer in Warten 3.
HINWEIS: Wenn Sie gerade im Wartezimmer sitzen und feststellen, daß manche Patienten, obwohl später gekommen, vor Ihnen drankommen, so liegt das daran, daß diese nur für bestimmte Untersuchungen angemeldet sind. Wir haben bei jeder Untersuchung den ungefähren Zeitaufwand dazugeschrieben, damit Sie eine Vorstellung über den Aufwand jeder Untersuchung bekommen.
Bitte beachten Sie, daß z.B. eine kardiologische Abklärung bis zu 2 ½ Stunden dauern kann!
Das Aus- und Anziehen
Liebe Patientinnen, liebe Patienten, das Aus- und Anziehen ist für Sie die Hauptarbeit in dieser Praxis. Wir wissen dies und versuchen, daß Sie sich so wenig wie möglich an- und auskleiden müssen. Sollte es aber einmal nicht möglich sein, alle Untersuchungen mit einem Mal An- und Ausziehen zu bewältigen, bitten wir Sie um Verständnis. Unsere Zimmerzahl ist natürlich begrenzt, und es ist nicht immer möglich, mit einer optimalen Entkleidungsökonomie zu arbeiten.
Die Internistischen Untersuchungen
Dieser Teil der Praxiszeitung ist derzeit noch in Bearbeitung

Untersuchungen des Herzens
Das EKG (Elektrokardiogramm)
Mit dem EKG werden Ihre elektrischen "Herzströme" abgeleitet und auf Papier gebracht. Es werden Ihnen dabei vier Ableitungen (Kabel) an Armen und Bauch und sechs Ableitungen am Brustkorb angebracht. Mit dem EKG kann man neben dem Herzrhythmus auch die Herzfunktion oder auch Herzmuskelschäden (Herzinfarkte) erkennen. Es können die Herzvorhöfe wie auch die Herzkammern (Ventrikel) auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Es können Herzschrittmacher kontrolliert oder auch Schäden am Reizleitungssystem, den elektrischen "Bahnen" des Herzens, überprüft werden. Jeder Schaden hat dann seine ganz tpyischen Kurven auf dem EKG, die vom Arzt individuell beurteilt werden können. Nach jedem EKG wird anschließend noch der Blutdruck gemessen.
Das EKG ist absolut ungefährlich und ist eine der unkompliziertesten und aussagekräftigsten Diagnose-möglichkeiten des Arztes über Ihr Herz.
Ihre Aufgabe besteht nur darin, im entsprechenden Zimmer den Oberkörper und die Fußgelenke ganz frei zu machen und ruhig liegen zu bleiben.
Zeitaufwand: ca. 5 - 10 Min.
Hinweis: Alle auf dieser Seite gezeigten Filme wurden in der kardiologischen Praxis Dres Rouwen/Schröder Berlin erstellt
und bei youtube ins Netz gestellt.
Das Belastungs-EKG (Ergometrie)
Das Belastungs-EKG ist eine erweiterte Form des normalen Ruhe-EKG’s. Bei dieser Untersuchung möchten wir feststellen, wie Ihr Herz unter Belastung arbeitet. Wir wollen dort versuchen, die Belastungen Ihres Alltages unter kontrollierten Bedingungen nachzuahmen. Wir legen Ihnen dabei wieder ein normales EKG an, messen ständig den Blutdruck, während Sie nach einem für Sie passenden Leistungsschema treten (Fahrradfahren). Dabei ist es wichtig, daß Sie gut mitarbeiten, damit die Untersuchung ihre volle Aussagekraft erhält und Sie am Ende nicht umsonst lange warten mußten.
Während dem Treten ist immer ein Assistent/-in dabei, der Sie jederzeit kontrolliert und beobachtet, so daß das Risiko für Sie sehr gering ist. Dabei ist es wichtig, daß Sie uns sofort sagen, wenn Sie Beschwerden bekommen oder sich sonst eingeschränkt fühlen. Der Arzt bzw. das Assistenzpersonal entscheidet dann, wie lange Sie noch weitertreten müssen. Nach der Belastung kommt immer eine mindestens sechsminütige Erholungsphase.
Andererseits möchten wir Sie bitten, den Anweisungen der Ärzte und des Assistenzpersonals so genau wie möglich Folge zu leisten. So hat z. B. die Tretgeschwindigkeit (Drehzahl), die wir Ihnen nennen, ihren Sinn.
Sollten Sie darüber hinaus noch weitere Fragen oder Probleme haben, so dürfen Sie diese jederzeit an uns herantragen.
Zeitaufwand: ca. 30 Min.
Das Langzeit-EKG (Holter-EKG)
Das Langzeit-EKG ist auch eine erweiterte Form des EKG’s. Wie sein Name schon sagt, wird hier Ihr EKG, genauer gesagt Ihr Herzrhythmus über längere Zeit, meistens 24 Stunden, abgenommen und aufgezeichnet.
Herzrhythmusstörungen sind ein eigenes Kapitel, doch wir wollen Ihnen ein paar Grundbegriffe erklären, die es Ihnen erlauben, diese meist lästige Untersuchung zu verstehen.
Ihr Herz schlägt normalerweise in einem ganz bestimmten Takt. Der Taktgeber ist der so genannte Sinusknoten, ein kleines Gewebe, das einen elektrischen Impuls abgibt, der dann das Herz überzieht und es zum Arbeiten anregt.
Nun ist es möglich, das dieser Herz-Rhythmus gestört ist oder gestört wird; es kommt zum so genannten Herzstolpern (Herzrasen) oder auch -ausfällen, die jeder Patient unterschiedlich empfindet. Grundsätzlich hat jeder Mensch kleinere Herzunregelmäßigkeiten, die keinerlei Gefahr bedeuten und völlig unerheblich sind. Es gibt aber auch Herzrhythmusstörungen, die in verschiedenen Stufen gefährlich sein können, ja, auch bis zum Tode führen können.
Um festzustellen, wie gefährlich Ihre Herzrhythmusstörungen sind, legen wir Ihnen ein Langzeit-EKG an, das genau diese Störungen registriert. Nach der Auswertung der Aufzeichnung wird dann entschieden, ob und wie Sie mit Medikamenten behandelt werden müssen. Um festzustellen, ob und wie die Medikamente wirken, wird Ihnen dann ein wieder Langzeit-EKG angelegt. Sie verstehen nun, warum es meistens nicht bei einem Langzeit-EKG bleibt. Oft müssen die Patienten über Jahre hinweg auf diese Art und Weise meist halbjährlich (je nach Gefährdungsgrad auch öfter) kontrolliert werden.
Bei Patienten, die unter sehr langsamem Herzschlag bzw. längeren Herzausfällen leiden, kann man durch diese Untersuchung erkennen, ob ein Herzschrittmacher von Nöten ist oder nicht. Ebenso kann man natürlich auch die Funktion eines Herzschrittmachers während des Alltags kontrollieren.
Beim Anlegen eines Langzeit-EKG’s werden Ihnen drei oder fünf Kabel "angeklebt". Diese Kabel enden in einem kleinen Rekorder (Aufnahmegerät), den Sie dann in einer Tasche 24 Stunden lang mit sich herumtragen. Während der Aufzeichnung brauchen Sie sich in keiner Weise einzuschränken (bis auf Baden oder Duschen!). Gehen Sie Ihrem gewohnten Tagesablauf nach und schreiben Sie uns Ihre Tätigkeiten auf einem Formular auf, welches Sie von uns mitbekommen.
Wichtig auch hier wieder, dass Sie den Anweisungen des Assistenzpersonals genauestens Folge leisten.
Sollten Sie Fragen oder Probleme mit dieser Untersuchung haben, möchten wir Sie bitten, uns diese ruhig ausführlich mitzuteilen. Wir wissen auch, wie unangenehm und aufwendig diese Prozedur ist.
Das Aufnahmegerät bringen Sie uns dann am nächsten Tag wieder vorbei, bzw. kommen vorbei, damit wir es Ihnen wieder abmontieren können. Die Aufzeichnung wird dann noch am selben Tag analysiert, so dass das Ergebnis meistens schon am nächsten Tag bekannt ist.
Wir möchten an dieser Stelle schon im Voraus um Verständnis bitten, wenn eine Langzeit-EKG-Aufnahme nichts geworden ist. Wir bemühen uns zwar aus "Leibeskräften", dieses Risiko so gering wie möglich zu halten, aber in vielen Dingen stecken wir einfach nicht drin. So kann z. B. während der Aufnahme der Rekorder kaputtgehen oder (obwohl nagelneu) die Batterie versagen oder sich das Band verwickeln.
In solchen Fällen bekommen Sie natürlich einen neuen Termin für ein Langzeit-EKG.
Während der Untersuchung haben Sie hier wieder nichts weiter zu tun, als für einen freien Oberkörper zu sorgen. Bei stark behaarten Männern müssen wir die Stellen, an denen die Elektroden befestigt werden, rasieren!
Zeitaufwand für das Anlegen des Langzeit-EKG’s 15 - 20 Min., bei Patienten, deren letztes Ruhe-EKG länger zurückliegt, wird vorher noch eines geschrieben.
Ereignis-Langzeit-EKG
Häufig kommen Herzrhythmusstörungen nur sehr selten vor, z. B. einmal pro Woche oder einmal pro Monat. Das Glück, diese mit einem 24-Stunden-Langzeit-EKG aufzuzeichnen, ist uns selten hold. Bei belastenden Herzrhythmusstörungen ist es aber vor einer medikamentösen Behandlung oder sonstigen Therapie oft notwendig, dass die Art der Herzrhythmusstörungen mit Hilfe eines EKG’s exakt aufgezeichnet wird. Halten diese Herzrhythmus-Störungen nur kurz an, besteht praktisch keine Chance, dass Sie bei Auftreten der Rhythmusstörungen rasch zum Arzt gehen und sich ein EKG schreiben lassen. Deshalb wurde das Ereignis-Langzeit-EKG entwickelt. Es handelt sich dabei um kleine Apparate, teilweise von der Größe einer Uhr bis hin zur Größe einer Zigarettenschachtel, die nur über eine Speicherkapazität von ca. 5 Minuten verfügen. Der große Vorteil dieser Geräte ist aber, dass diese Geräte durch Sie in Gang gesetzt werden können, dann, wenn die Rhythmusstörungen auftreten.
So erhalten Sie, sollte es bei Ihnen notwendig sein, ein solches Langzeit-EKG und nehmen es für ca. 10 Tage mit nach Hause. Sie tragen es die gesamte Zeit an sich und können das Gerät dann in Gang setzen, wenn Sie Ihre Herzrhythmusstörungen spüren. Das Gerät zeichnet dann Ihr EKG auf, wenn Sie die Aufzeichnung auslösen. Es können auch mehrere Ereignisse bis zu einer Gesamtdauer von ca. 5 Minuten aufgezeichnet werden. Ist der Speicher voll oder das entsprechende Ereignis, das Sie quält, von Ihnen aufgezeichnet, bringen Sie das Gerät zurück und wir können den Inhalt des Speichers über spezielle Maschinen sichtbar machen.
Das hört sich alles sehr einfach an, ist technisch jedoch etwas kompliziert, so dass wir uns viel Mühe geben, Ihnen die korrekte Funktion des Gerätes beizubringen. Das Assistenzpersonal weist Sie in die Technik des Gerätes ein und wir bitten Sie dann, ca. eine halbe Stunde spazieren zu gehen und bei diesem Spaziergang so zu tun, als hätten Sie die Rhythmusstörungen und Sie wollten diese in dem Gerät speichern. Wenn Sie dann zurückkommen, überprüfen wir, ob eine exakte Aufzeichnung Ihres Herzschlages erfolgt ist und können dann eventuell noch Ihre Technik kontrollieren. Nichts wäre ja ärgerlicher, als wenn Sie ein solches Gerät 10 Tage mit sich tragen und endlich die unangenehme Herzrhythmusstörung aufzeichnen und nachher ist nichts gespeichert.
Leider ist diese Leistung von den Krankenkassen nicht anerkannt, obwohl sie in vielen Fällen aufwendige andere Untersuchungen vermeiden hilft. Wir sind daher gezwungen, von Ihnen eine Bearbeitungsgebühr von DM 5,-- pro Leihtag zu erheben. Da diese Geräte sehr teuer sind, müssen wir außerdem darauf bestehen, dass Sie, gegebenenfalls über Ihre Haftpflichtversicherung, für Schäden bis zu einer Höhe von DM 1.000,-- haften. Wir haben diese Geräte inzwischen über 5 Jahre im Einsatz, ein technischer Defekt ist glücklicherweise noch nie aufgetreten.
Zeitaufwand zur Einarbeitung: 1 Stunde
Die Echokardiographie (Echo, Herzecho, Ultraschall)
Die Echokardiographie ist eine der wichtigsten Herzuntersuchungsmethoden überhaupt. Mit ihr lässt sich feststellen, ob sich Ihr Herz einwandfrei bewegt, ob der Herzmuskel normaler Größe entspricht, ob die Volumen der Herzkammern in Ordnung sind, ob Ihre Herzklappen einwandfrei arbeiten und ob sich Ablagerungen im Herz, auf den Klappen oder in der Hauptarterie (Aorta) befinden. Außerdem können Blutfluß, Geschwindigkeit und Richtung dargestellt werden und vieles mehr.
Das Ganze wird ermöglicht durch den Ultraschall (Schallwellen mit sehr hoher Frequenz) der, ähnlich wie beim Echolot auf See, in den Körper eindringt und von verschiedenen Geweben zurückgeworfen wird. Mit diesem Verfahren kann also das Innere des Herzens von außen dargestellt werden. Da es sich um Schallwellen und nicht um Strahlung handelt, ist dieses völlig risikolos für Sie.
Der Arzt nimmt dabei einen "Schallkopf" und fährt damit über Ihren Brustkorb. Um guten Kontakt zur Haut zu bekommen, wird dieser noch mit etwas Gel bestrichen. Sie können dann während der Untersuchung Ihr schlagendes Herz auf dem Bildschirm betrachten. Der Arzt ist gerne bereit, Ihnen Ihre Krankheit auch sogleich am Bildschirm zu erklären.
Ihre Aufgabe besteht darin, Ihren Oberkörper ganz frei zu machen und, wenn möglich, für eine kleine Stelle freie Haut am Knöchel zu sorgen. Sie werden anschließend von uns auf die Liege gewiesen und haben sich dann auf die linke Seite zu drehen. Bitte machen Sie diese Prozedur nicht alleine, da die Liege über Aussparungen verfügt, an denen man sich verletzen kann. Anschließend bekommen Sie noch ein kleines EKG (drei Kabel) angehängt.
Zeitaufwand: je nach Krankheitsbild 10 - 40 Min.
Stress-Echokardiographie
Die Stress-Echokardiographie ist eine Kombination aus Belastungs-EKG und Echokardiogramm.
Während Sie auf dem Fahrrad-Ergometer treten, werden in regelmäßigen Abständen echokardiographische Bilder vom Herzen gewonnen.
Mit Hilfe des Computers werden diese Bilder übereinander projiziert, so dass man sehen kann, ob der Bewegungsablauf aller Herzwandanteile in Ruhe korrekt ist und ordnungsgemäß unter körperlicher Belastung zunimmt.
Liegt eine Verengung eines Herzkranzgefäßes vor, kann unter Umständen durch den Sauerstoffmangel ein bestimmter Herzabschnitt, der von diesem Herzkranzgefäß mit Blut versorgt wird, sich unter Belastung nicht richtig bewegen. Dieses erkennt man in dieser Untersuchung und kann so Rückschlüsse auf den Ort einer Einengung der Herzkranzgefäße und das Ausmaß dieser Einengungen ziehen.
Diese Untersuchung hilft oft weiter, wenn das Belastungs-EKG (s. o.) keine ganz klaren Ergebnisse erbracht hat.
Auch nach einer Herzmuskelentzündung ist diese Untersuchung sehr hilfreich. Sie zeigt, ob der Herzmuskel wieder in der Lage ist, unter körperlicher Belastung seine Arbeitsleistung zu steigern.
Für Sie bedeutet diese Stress-Echokardiographie keine andere Belastung als die, die Sie unter Belastungs-EKG nachlesen können. Der Zeitaufwand ist allerdings etwas größer.
Zeitaufwand: ca. 45 Min.
Oszillogramm, Doppler
Diese beiden Untersuchungen sind nicht für das Herz, sondern für Patienten mit Durchblutungsstörungen der Beine gedacht. Dabei werden die Arterien auf ihre Durchlässigkeit, bzw. Verschlossenheit überprüft. Außerdem kann man die Blutmenge, -druck- und -geschwindigkeit feststellen. Mit einer Blutdruckmanschette werden Arm oder Bein mit einem bestimmten Druck abgedrückt und dann mit Hilfe eines Doppler-Ultraschall die entsprechenden Gefäße überprüft bzw. mit einem Oszillographen verbunden. Diese Untersuchung kann beim Aufblasen der Manschetten kurzfristig ziemlich schmerzhaft sein. Bitte halten Sie dennoch die kurze Zeit Ihre Beine ruhig, damit die Messung nicht wiederholt werden muss.
Sie müssen vor der Untersuchung nur die entsprechenden Arme oder Beine freimachen.
Zeitaufwand: je nach Ausmaß der Verschlüsse 20 - 30 Min.
Die Langzeit-Blutdruck-Messung
Mit der Langzeit-Blutdruck-Messung möchte man Ihr Blutruckverhalten über einen längeren Zeitraum (meist 24 Stunden) überprüfen. Dazu bekommen Sie, wie bei der normalen Blutdruckmessung, eine Manschette um, die dann 24 Stunden befestigt bleibt. Das Messgerät, welches dann angeschlossen wird und das Sie mitnehmen, mißt Ihren Blutdruck am Tag jede Viertelstunde und in der Nacht jede halbe Stunde. Sollte es Ereignisse für Sie geben, die eine Sondermessung erforderlich machen, drücken Sie auf den entsprechenden Knopf des Gerätes, der Ihnen gezeigt wird. Wie beim Langzeit-EKG erhalten Sie noch ein Formular, auf dem Sie uns in kurzen Stichpunkten Ihren Tagesablauf skizzieren.
Selbstverständlich klären wir Sie noch mündlich über diese Untersuchung genauer auf.
Bei dieser Untersuchungsmethode ist für Sie folgender Umstand von großer Bedeutung: Solange das Messgerät mit einer Blutdruckmessung beschäftigt ist, muß der entsprechende Arm still gehalten werden, da sonst kein Blutdruck gemessen werden kann! Wenn Ihr geplanter Tagesablauf dies nicht zulässt, sollten wir uns gemeinsam überlegen, ob diese Untersuchung nicht verschoben werden sollte.
Um die Manschette anlegen zu können, brauchen wir nur den linken freien Arm.
WICHTIG: Bitte sagen Sie uns, wenn Sie am rechten oder linken Arm unterschiedliche Blutdruckwerte haben. Wir müssen dann an dem Arm messen, der den höheren Blutdruck aufweist!
Die Lungenfunktion
Mit der Lungenfunktionsprüfung möchten wir feststellen, ob Ihre Atemfunktion von der Lunge oder von Ihrem Herzen her beeinträchtigt ist.
Um die Funktion Ihrer Lunge zu messen, müssen Sie verschiedene Atemmanöver durchführen. Dabei kommt es in hohem Maße auf Ihre Mitarbeit an. Bitte befolgen Sie daher aufmerksam die Anweisungen des Assistenzpersonals. In der Regel werden die Atemmanöver mehrmals wiederholt, um Messfehler auszuschließen.
Zeitaufwand: ca. 5 - 10 Min.
Die Coronarangiographie
Für diese Untersuchung wird von der Leiste aus in örtlicher Betäubung ein dünner Schlauch durch die Blutadern zum Herzen hingeschoben. Davon spürt man nichts, da die Innenwände der Blutadern schmerzunempfindlich sind.
Durch diesen Schlauch wird Kontrastmittel in die Herzkranzgefäße gespritzt, damit diese mit Röntgenstrahlen gefilmt werden können. Dabei kann man eventuelle Engstellen der Herzkranzgefäße sehen, ausmessen und gegebenenfalls entscheiden, ob Medikamente, eine Aufdehnungsbehandlung oder gar eine Herz(-Bypass)-Operation zur Behandlung der beste Weg sind.
Die Coronarangiographie ist somit nur eine Untersuchung, keine Behandlung. Mit ihrer Hilfe kann man in bestimmten Situationen die beste Behandlungsmöglichkeit festlegen.
Für diese Untersuchung, die auch ambulant durchgeführt werden kann, ziehen wir einen 24-stündigen stationären Aufenthalt in einer Herzklinik, vor. Diese Untersuchung kann an verschiedenen Instituten in unserer Gegend durchgeführt werden. Zur Verfügung stehen uns von Nord nach Süd in Lahr das Kreiskrankenhaus, das Herz-Zentrum Lahr, in Freiburg die Universitätsklinik und das St. Josefs-Krankenhaus sowie in Bad Krozingen das Herz-Zentrum. Herrn Dr. Ritter, der ja im Herz-Zentrum Bad Krozingen viele Jahre gearbeitet hat, stehen dort Betten zur Verfügung, so daß die meisten Coronarangiographien dort durchgeführt werden. In bestimmten Situationen werden Herr Dr. Ritter und Frau Dr. Kahl mit Ihnen jedoch besprechen, dass die Durchführung dieses Herzkatheters für Sie an einem anderen Ort günstiger ist. Bringen Sie hier auch Ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen ein, die Ärzte werden gerne mit Ihnen diskutieren.
Sollte bei Ihnen eine solche Untersuchung notwendig sein, werden Sie speziell von Herrn Dr. Ritter und Frau Dr. Kahl über den Untersuchungsablauf und eventuelle Risiken aufgeklärt.
Das Ultrafast-CT
Unter manchen Umständen kann diese Untersuchung einen Herzkatheter ersetzen. Dabei wird mit Röntgenstrahlen in einem speziellen Computertomographen das Herz „in Scheiben“ geschnitten und dann im Computer wieder zu einem Bild zusammengesetzt.
Besonders geeignet wird sie für Vorsorgeuntersuchungen sein, bei denen überlegt werden soll, ob bestimmte Medikamente (in der Regel Blutfettsenker) gegeben werden sollen, obwohl man nicht ganz genau weiß, ob tatsächlich Veränderungen an den Herzkranzgefäßen vorliegen. Hier kann diese Untersuchung Hilfestellung geben, die richtige therapeutische Entscheidung zu fällen.
Haben Sie hierzu speziell Fragen, reden Sie mit uns.
Es sei darauf hingewiesen, dass derzeit diese Untersuchung in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen wird.
Ultraschall der Halsgefäße
„Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße“ - Lassen Sie Ihre Gefäßgesundheit testen
Acht große Studien mit fast 40.000 Patienten haben gezeigt, dass Menschen mit Veränderungen an der Hals-Schlagader ein zwei- bis fünffach erhöhtes Risiko haben, in den nächsten fünf Jahren ein ernsthaftes Herzproblem (z.B. einen Herzinfarkt) zu erleiden.
Wenn man weiß, dass solche Veränderungen vorliegen, kann man diesen Ereignissen vorbeugen.
Wir empfehlen Ihnen daher, sich, insbesondere wenn ein Herz-Gefäß-Risiko besteht, die Halsschlagader mit Ultraschall untersuchen zu lassen.
Diese Untersuchung ist allerdings eine reine Vorsorgeuntersuchung, die Kosten dafür werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht übernommen. Es handelt sich hierbei nach heutiger Definition um eine so genannte individuelle Gesundheits-leistungen (Igel-Leistung). Dass diese Untersuchung dennoch sinnvoll ist, ist dadurch belegt, dass die amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA), die sehr strenge Kriterien anlegt, diese Untersuchung als eine sinnvolle und somit zugelassene Untersuchung in Amerika eingestuft hat.
Die Kosten für eine solche Untersuchung in unserer Praxis liegen bei:
Euro 44,87
Wenn Sie eine solche Untersuchung wünschen oder wenn Sie eine Beratung darüber wünschen, ob eine solche Untersuchung bei Ihnen sinnvoll ist, fragen Sie unsere Ärzte oder unser Praxisteam.
Weitere Untersuchungen
Um weitere Informationen über Herz und Kreislauf zu bekommen, können zusätzliche Untersuchungen durchgeführt werden:
- Schluckecho
- Kontrastecho
- Röntgen von Brustbereich (Thorax)
- Blutabnahme
- Sonographie (Ultraschall vom Bauch).
Diese Untersuchungen brauchen wir seltener. Es würde den Rahmen dieser Informationsschrift sprengen, wollte man auch auf diese genauer eingehen. Wir möchten Sie dennoch nicht davon abhalten, sich genau bei Arzt und Personal zu erkundigen.
Schulungsangebote
Diabetikerschulung
In Deutschland gibt es zurzeit ca. 6-7- Millionen Diabetiker und jährlich nimmt diese Zahl zu. Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie bereits an Diabetes erkrankt sind.
Bei der Diagnosestellung hat der gestörte Zuckerstoffwechsel nicht selten schon nachhaltige Schäden an Augen, Nieren, Herz oder Nerven hinterlassen. „Diabetes tut nicht weh“ und wird deshalb nicht als Bedrohung wahrgenommen. Die Folgen sind jedoch fatal. Etwa 75% der Diabetiker erleiden einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. Die Krankheit ist für ca. 30.000 Amputationen verantwortlich und sie ist die häufigste Ursache für ein chronisches Nierenversagen und damit für eine lebenslange Dialyse.
Da es bis heute nicht möglich ist, diese Stoffwechselstörung ursächlich zu behandeln, liegt der Schwerpunkt der Behandlung in einer guten Blutzuckereinstellung mit Hilfe von Medikamenten, Insulingaben, angepasster Ernährung und ausreichender Bewegung.
Die Vorraussetzung für eine gute Mischung aus diesen Behandlungsoptionen ist ein ausreichendes Wissen um den Diabetes mellitus. Dies haben wir uns zum Ziel gesetzt und bieten als Schulungsgruppe im Verbund mit dem Diabetenetz Breisgau regelmäßig Schulungen für alle Diabetestypen an. In Kleingruppen von ca. 6 - 8 Personen werden Informationen über die Entstehung des Diabetes mellitus, der angepassten Ernährung, der Bewegung und der Einsatz medikamentöser Therapien inklusive der Gabe von Insulin vermittelt.
Das Schulungs-Team besteht aus Ärzten, Diabetesberaterinnen und -assistentinnen, sowie speziell ausgebildetem Praxispersonal. Unser Kursangebot findet in Nachmittags- und Abendkursen statt und umfasst je nach Schulungsaufwand 4 - 10 Doppelstunden.
Die Begeisterung aller Teilnehmer und der bisherige Erfolg zeigen uns, dass wir hiermit auf dem richtigen Weg sind.
Bei entsprechendem Interesse können Sie weitere Informationen bei Fr. Schumacher unter der Telefon Nr. 07641 / 95476 0 erhalten.
Hypertonieschulung
Im Rahmen des DMP Koronare Herzerkrankung und des DMP Diabetes mellitus werden die Kosten für eine 4 Stunden dauernde Schulung zur Hochdruckerkrankung von der Krankenkasse übernommen.
Die Kosten für diese Schulung betragen
€ 100.- für Patienten, die nicht in einem solchen Programm eingeschrieben sind.
In vielen Fällen werden die Kosten für diese Schulung von den Kassen zurückerstattet, wenn Sie eine von uns erstellte Bescheinigung vorlegen, Fragen Sie ihre Krankenkasse. Dieser sollten Sie mitteilen, dass wir das zertifizierte Programm „HBSP“ anbieten und bei der Kassenärztlichen Vereinigung als Schulungszentrum zugelassen sind.
In dieser Schulung erlernen und üben Sie die korrekte Blutdruckmessung. Sie lernen es, Blutdruckprotokolle zu führen, die es dem Arzt ermöglichen, die Medikamente an Ihr Blutdruckverhalten anzupassen. Außerdem lernen Sie die behandelbaren Ursachen der Blutdruckerkrankung kennen sowie die Wirkungen aber auch die Nebenwirkungen der Medikamente.
Ambulante kardiale Prävention und Rehabilitation
Herr Dr. Ritter, der von der Ausbildung her auch Rehabilitationsmediziner ist, hat eine ambulante Rehabilitation von Herzkranken eingerichtet. Sollte bei Ihnen eine Aufdehnungsbehandlung notwendig sein, wird es häufig sinnvoll sein, das Leben ein Stück weit umzustellen, damit die im Körper verbliebene Erkrankung der Gefäße nicht weiter fortschreitet und die aufgedehnten Herzkranzgefäße offen bleiben. Auch nach einem Herzinfarkt oder nach einer Bypass-Operation sind solche Lebensumstellungen, wie viele Untersuchungen gezeigt haben, sinnvoll und notwendig.
Um hier eine sinnvolle „Schulung“ durchzuführen, die zum Ziel hat, dass Sie selbst zum „Manager“ Ihrer Erkrankung werden, hat Herr Dr. Ritter ein Schulungsprogramm entwickelt, das von einigen Kassen in bestimmten Situationen übernommen wird. Fragen Sie unsere Ärzte bezüglich dieses Programms, wenn Sie das Gefühl haben, dass dieses für Sie sinnvoll sein könnte.
Sie können Ihre Fragen auch gerne an eine Mitarbeiterin, die sich speziell mit dieser ambulanten Rehabilitation beschäftigt, stellen. Rufen Sie Frau Marion Seidel an, Tel. 07641/9350747. Sie erreichen sie am besten dienstags und donnerstags zwischen 13.00 und 14.00 Uhr. Auch zu anderen Zeiten können Sie es ruhig versuchen, sprechen Sie auf den AB, wir rufen zurück.
Weitere Schulungsangebote können Ihnen unsere Mitarbeiter nennen.
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Wesentliche Teile des Zeitungstextes stammen von unserem ehemaligen Mitarbeiter, Herrn Kalkreuth .
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